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Nachhaltig. Lecker. Proteinreich.

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Bug Book - leckere Rezepte journal

Wie werden essbare Insekten (Grillen) gezüchtet?

Marc zu Besuch bei Partner-Insekten Farm in Finnland 

 

Ab nach Finnland – doch wozu?

Der Ruf nach Rückverfolgbarkeit wird immer lauter: Die Menschen wollen wissen, woher ihr Essen kommt. Daran müssen wir ansetzen und Transparenz wieder zur tragenden Säule der Lebensmittelqualität machen.

Mit diesem Bestreben sind wir also nach Finnland gereist, um uns die Insekten-Farm unseres Partnerlieferanten mit eigenen Augen anzusehen.

In diesem Video könnt ihr an unseren Eindrücken teilhaben. 

  

 

 

Die ersten Eindrücke

Unsere Aufregung legt sich schnell, als wir endlich am Ziel unserer Reise, bei der Grillenfarm Sarastus, ankommen und von lautem Zirpen, heißer Luft und Mika willkommen geheißen werden.

Wir freuen uns, denn wir werden in den nächsten Stunden mit eigenen Augen erleben, wie die Grillenaufzucht vom Ei zum Imago verläuft und uns von den
Haltungsbedingungen ein Bild machen können.


Wie kann man sich die Grillenzucht nun vorstellen?


Die Grillenzucht ist keine Zauberei, aber sie bedarf doch eines wohldurchdachten Konzepts. Bei einer idealen Entwicklungstemperatur von 30 bis 34 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 55 Prozent wachsen die Insekten in vertikal aufeinanderfolgenden Plastikkisten mit unterschiedlichen Bewässerungstechniken heran, wobei sie verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen. 

Wie schnell sich die Insekten in den diversen Stadien entwickeln, meint Mika, hängt nicht nur von der Temperatur und der Feuchtigkeit, sondern auch von der "Mondphase" ab (ein bisschen Magie steckt in der Grillenzucht dann wohl doch).


Willkommen im Leben

Plötzlich kommt Leben in die Erdkiste. Nach circa acht bis zwölf Tagen schlüpfen die Insekten als kleine, weiße Miniaturgrillen aus den Eiern, bevor sie nach wenigen Minuten einen zunächst grauen, dann braunen Panzer bilden.

 

Essbare Insekten... lecker!


Ehe die kleinen Insekten aus ihrem Nährmedium genommen werden und in eine neue, auf ihr Entwicklungsstadium abgestimmte Umwelt kommen, dürfen sie zunächst noch mit ihren Artgenossen spielen, denn Grillen sind soziale Wesen. 


Wie entwickeln sich die Grillen? Wie ernähren sie sich?


Nach etwa einer Woche haben die Tiere eine Größe von wenigen Millimetern, ernähren sich von einem speziell auf Grillen angepassten Hühnerfutter auf Pflanzenbasis und trinken aus Wasserkissen. 

Nach drei bis vier Wochen haben sie sich bereits acht Mal gehäutet und sind auf etwa einen Zentimeter herangewachsen. Die Grillen werden nun von einem automatischen Bewässerungssystem versorgt und können essen und trinken wann immer sie wollen, denn sie sind nun richtige Vielfraße und futtern ständig.


„Very relaxed crickets“


Ab jetzt sind sie geschlechtsreif und wirken spielfreudig und entspannt. „Very relaxed crickets“, stellt Marc fest. Mika kann das bestätigen. Er ist sich ganz sicher, dass die Tiere sich wohl und sicher fühlen. Er betont die Wichtigkeit einer angstfreien Umgebung: „We have to appreciate and honour the beings“.


Im letzten Stadium, nach etwa fünf Lebenswochen, wird es ganz schön laut in den Kisten. Die Grillen haben sich mittlerweile zum neunten Mal gehäutet und sind zum erwachsenen, geschlechtsreifen Insekt herangewachsen. Die Männchen bewegen sich viel und zappeln hin und her, als würden sie zu ihrem Zirpen tanzen. Nun paaren sie sich mit den Weibchen, welche nach kurzer Zeit die Eier legen. Der Kreislauf beginnt von vorn. 


Wir alle tragen Verantwortung


Was die Lebensmittelversorgung und unsere Verantwortung als Produzenten und
Konsumenten betrifft, ist uns von INSNACK schon lange klar: Wir müssen die Dinge ändern und vieles anders machen als bislang.

Dabei steht nicht nur die Lebensmittelindustrie in der Verantwortung, sondern auch die Gesellschaft und somit der Konsument. Wie aber kann es gelingen, dass Markt und Verbraucher an einem Strang ziehen? Die Lösung sehen wir in dem wichtigsten Grundpfeiler verantwortungsbewussten Handelns: der Transparenz.


Essbare Grillen sind top Energie- und Proteinspender und ethisch vertretbar


Nun wissen wir aus erster Hand, dass unsere energie- und proteinreichen Wunderinsekten mit gutem Gewissen vertrieben und verzehrt werden können.
Unsere Reise war sehr interessant und aufschlussreich.

Wir haben uns einen Eindruck von der einfachen aber beeindruckenden Produktion gemacht, an deren Ende unser Produkt steht: unsere qualitativ hochwertigen und leckeren Grillen! Aber wir durften auch erfahren, dass die Zukunft unserer Ernährung einige Möglichkeiten bietet, wenn es darum geht, ethisch korrekt und mit einfachen und nachhaltigen Mitteln Lebensmittel zu produzieren.


Wir freuen uns, daran teilzuhaben und noch mehr dazuzulernen.

Marc Schotter | November 29, 2019

Weihnachtsrezept: Zimtsterne mit Grillenmehl

30 Stück | 35 min | 6-8 min | einfach

Du suchst noch nach einem leckeren Rezept, um die Vorweihnachtszeit in deiner Küche einzuläuten? Wie wäre es mit Zimtsternen? Super einfach, super lecker und so gesund, wie Plätzchen eben sein können!


Zutaten:

Teig


  • 35 g INSNACK Grillenmehl
  • 50 g Puderzucker
  • 8 EL Zimt
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 65 g gemahlene Haselnüsse
  • 1/2 EL frischen Zitronensaft
  • 25 ml kaltes Wasser

 

      Guss

      • 75 g Puderzucker
      • ca. 5 TL Milchersatz (z.B. Hafermilch, Sojamilch)
      • etwas Zimtpulver


      Zubereitung:

      Zunächst den Puderzucker in eine Schüssel sieben, den Zimt, die Mandeln, die Haselnüsse und das Grillenmehl hinzugeben und alles gut vermischen. 

      Nun den Zitronensaft und das Wasser hinzufügen und alles mit den Händen verkneten.

      Anschließend den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ca. 0,5 cm dick ausrollen. 

      Mit einem Sternausstecher ca. 30 Zimtsterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen.

      Abschließend die Zimtsterne im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft circa 6-8 Minuten backen. Die Sterne sollten kaum braun und nicht knusprig werden.

      Für den Zuckerguss den Puderzucker in eine kleine Schüssel geben und nach und den pflanzlichen Milchersatz unterrühren, bis eine dicke, weiße Glasur entsteht. Die Zuckerglasur mit einem Löffel auf den ausgekühlten Zimtsternen verteilen und mit einer Prise Zimt garnieren, die fertigen Plätzchen dann erhärten lassen. 

      Viel Spaß beim Backen, knuspern und verschenken!




       

      Marc Schotter | November 27, 2019

      Weihnachtsrezept: Marmorplätzchen mit Grillenmehl

      15 Stück | 45 min | 6-8 min | einfach


      Diese hübschen Plätzchen machen ordentlich was her und sind dabei ganz einfach und schnell gemacht.

      Sündhaft lecker und mit der Kraft der Grille!

      Zutaten:

      Für den hellen Teig

      • 35 g INSNACK Grillenmehl
      • 215 g Mehl
      • 125 g Margarine
      • 75 g Zucker
      • 4 EL Milchersatz (z.B. Haferdrink, Sojadrink)
      • 1 Pck. Vanillinzucker
      • 1 TL Backpulver
      • 1 Prise Salz

      Für den dunklen Teig

      • 2 EL Kakao
      • 1 EL Milchersatz (z.B. Haferdrink, Sojadrink)

      Zubereitung: 

      Die Zutaten für den hellen Teig in einer Schüssel verkneten. 

      Nun den Teig halbieren, zu zwei Kugeln formen, eine Kugel in Klarsichtfolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

      Zur anderen Kugel den Kakao und den Milchersatz hinzugeben und gut verkneten. Auch die dunkle Kugel in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten erkalten lassen.

      Danach beide Kugeln auf einer bemehlten Fläche zu zwei 0.5 mdicken Rechtecken ausrollen. Beide Rechtecke aufeinander legen und mit den Handflächen etwas zusammendrücken. Den Teig zu einer großen Rolle aufrollen und mit einem Messer ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden.

      Die Scheiben auf ein Backblech mit Backpapier legen und im Ofen bei 180°C 6-8 Minuten backen, bis die Kekse leicht Farbe bekommen.

      Viel Spaß beim Backen, knuspern und verschenken!



      Marc Schotter | November 26, 2019