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Nachhaltig. Lecker. Proteinreich.

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ES BEGANN ALLES MIT EINEM BUNGEE JUMP IN NEUSEELAND

(fast wie eine Grille 😉)

Ein Sprung, der mich erkennen ließ, dass es auf der anderen Seite deiner maximalen Angst nur das Beste gibt, was du dir vorstellen kannst!

Während meiner halbjährigen Weltreise durch Australien, Neuseeland und Südostasien (Oktober 2016 - März 2017) wurde mir klar, wie schlecht wir unseren Planeten eigentlich behandeln (auch ich reiste gerade mit dem Flugzeug über die halbe Welt......). Es gab diesen besonderen Moment an einem Strand auf Bali - ich hatte eigentlich geplant am Strand joggen zu gehen, war aber einfach so schockiert, wie sehr alles durch Plastik verschmutzt war. Ich stand fast eine Stunde lang da, um diese Tatsache zu verarbeiten. Meine erste Surfstunde auf Bali war auch sehr stark vom ganzen Müll im Wasser beeinflusst, der mich dazu brachte, mich noch mehr zu bemühen, nicht vom Surfbrett zu fallen (woran ich kläglich scheiterte....).

"Do more with less“

Während meiner Reise las ich ein Buch mit dem Titel "Unaufhaltsam" des amerikanischen Wissenschaftlers Bill Nye. Ein Buch über Nachhaltigkeit, wie man Energie effizienter nutzen kann und die Gestaltungsmöglichkeiten einer „Grünen Zukunft“. Es hat mich sehr inspiriert und mir eine neue Perspektive vermittelt. Unsere Welt ist unser Zuhause. Und wir sollten sie eigentlich viel besser behandeln (man würde nicht die ganze eigene Wohnung oder das Haus mit zu viel Abgasen verschmutzen, richtig? Oder wie den Amazonas abbrennen?). Mir wurde klar, dass wir globaler denken müssen. Wir alle sind vom Klimawandel betroffen. Eine weitere Sache aus diesem Buch hat mich die ganze Zeit begleitet: "Do more with less." Dies sollte das Hauptthema meiner Reise werden.



Das erste Mal... Insekten.

Eines Nachts auf der Reise durch Thailand probierte ich Insekten auf einem Markt. Der angetrunkene Mut durch viel Bier half mir den ersten Biss zu machen, aber überraschenderweise war es doch nicht so schlimm. Wieder einmal überwand ich meine Angst wie beim Bungee Sprung und war überrascht, wie lecker Insekten sein können.

Nach meinem Backpacking Trip war ich mir immer noch nicht sicher, was ich mit meinem Leben anfangen sollte.

Nach meinem Studium und verschiedenen Praktika wusste ich noch nicht wirklich, was ich machen will. Etwas mit Sinn vielleicht & viel Gestaltungsfreiraum (typisch Generation Y eben... ). Etwas, wo ich anderen etwas Guten tun kann. So landete ich dann bei einem innovativen Startup in Berlin aus dem Bereich Fitness und Ernährung. Das Start-up-Umfeld hat mir sofort gefallen. Niedrige Hierarchien, viel Verantwortung & die Arbeit mit motivierten und sympatischen Menschen. Das dann auch noch die Produkte zu meiner eigenen Leidenschaft von Fitness und gesunder Ernährung passten, war nur noch die Grille on top.

Während meines Masterstudiums kam mir dann diese Idee.

Im Rahmen eines Studentenprojekts sollten wir in internationalen Teams verschiedene Ideen ausarbeiten und diese in einem finalen Pitch präsentieren. Die Startup Community der Uni inspirierte mich sehr und der Gedanke eines eigenen Projekts ließ mich nicht mehr los. Und „ irgendwann klickte“ es - ich stieß auf einen Videobericht – Insekten die Nahrung der Zukunft? Ich erinnerte mich an meine Erfahrungen in Thailand und begann zu recherchieren..... "Eine Grille hat 70% Protein?!". Ich als Amateur-Pumper konnte es nicht glauben. Ich las alle möglichen Informationen darüber, wie nahrhaft Insekten sind und wie umweltfreundlich der Ressourcenverbrauch in der Zucht ist – Do more with less.

INSNACK war geboren!

Mein 8-köpfiges Team gewann den Pitch des Studentenprojekts. Damals war klar, dass ich mit zwei Jungs aus meinem Team weiter an diesem Projekt arbeiten würde: Jean-Baptiste aus Frankreich und Jordi aus Spanien. Was für ein Trio, Spanien, Frankreich und Deutschland. Wir nahmen Teil am Accelerator Programm der Uni und durften sogar an einem Investor Pitch teilnehmen. Ein 1 minütiger Elevator-Pitch. Das erste Mal in meinem Leben vor 300 Leuten und ich war super nervös, aber meisterte es souverän. Als die letzten Tage meiner Zeit in Madrid kamen, mussten wir eine Entscheidung treffen. Würden wir dieses Projekt weiterverfolgen? Meine Antwort war mehr als klar: JA! Jean-Baptiste war auch dabei und wollte dieses spannende Projekt vorantreiben. Jordi konnte leider nicht den großen Schritt machen. Wir haben uns aufgrund meines Netzwerks und meiner Kontakte aus der Zeit meines Food Startup Praktikums für Berlin entschieden. Wir haben das Unternehmen im September gegründet und es war wirklich eine Achterbahnfahrt. Im Juni 2019 mussten Jean-Baptiste und ich leider eine schwere Entscheidung treffen, da er erkannte, dass dieses Projekt ihm nie wirklich den gleichen Antrieb und die gleiche Leidenschaft gab. Es passte einfach nicht. Jetzt bin ich allein, aber mit all der Unterstützung, die ich bekomme und meine neuen Teammitglieder macht INSNACK jeden Tag Sprünge nach vorne. Genau wie Grillen.

Vor Sushi hatten auch alle Angst

Als INSNACK möchten wir Insekten als „normales“ Nahrungsmittel etablieren. Nur deutlich nachhaltiger und gesünder als andere tierische Proteinquellen. Trau dich!

Vorteile von Insekten